Aktueller Wetterbericht aus Südtirol, dem Sonnen verwöhntem Alpenland.
Zuverlässigkeit: 80%
Ausführliche Wettervorhersage mit Wetterentwicklung und Bergwetter für die nächsten Tage. Südtirol Wetterarchiv 2008, Südtirol Wetterarchiv 2009, Südtirol Wetterarchiv 2010, Südtirol Wetterarchiv 2011
Zuverlässigkeit: 80%
Altweibersommer: regionales Klimaphänomen über Mitteleuropa, das eine beständige Hochdrucklage im frühen Herbst, vornehmlich zwischen Mitte September und Anfang Oktober, bezeichnet. Sommerliche Temperaturen am Tag und die Taubildung in den Nächten lassen in den Morgenstunden ein Gespinst von im Sonnenlicht glitzernden Tautropfen an Spinnennetzen entstehen, die dem Altweibersommer seinen Namen gaben.
Aprilwetter: Mit diesem Begriff bezeichnet man die sehr wechselhaften Wetterperioden wie sie einst verstärkt im April vorgekommen sind. Besonders intensiv ist der Wechsle zwischen gewittrigen, sonnigen, windigen und niederschlagsreichen Episoden, wenn sich zu Frühjahrsbeginn ein Hoch über Mitteleuropa befindet, während über der skandinavischen Halbinsel ein Tief lagert.
Atmosphäre: gasförmige Hülle eines Himmelskörpers. Die Atmosphäre der Erde beispielsweise besteht aus 5 Schichten (von unten nach oben: Troposphäre, Stratosphäre, Mesosphäre, Thermosphäre, Exosphäre). Bis in etwa 90 Kilometer Höhe setzt sich die Erdatmosphäre wie folgt zusammen: 78% Stickstoff, 21% Sauerstoff, 0,93% Argon, 0,03% Kohlendioxid und andere Edelgase.
Bauernregeln: Aus der Beobachtung der Landwirte formten sich im Verlauf der Jahrhunderte Regeln für immer wieder kehrende Wetterphänomene. Die Bauernregeln sind sehr umstrittenen. Für exakte Wettervorhersagen sind sie nicht geeignet, in vielen Fällen lassen sich jedoch sehr wohl Tendenzen aus diesen Beobachtungen ablesen.
Blitz: Funkenüberschlag beim Aufeinandertreffen zweier entgegengesetzter Ladungen in der Atmosphäre sei es zwischen Wolken, im Inneren einer Wolke oder zwischen Wolke und Erdoberfläche.
Blizzard: Der Begriff bezeichnet heftige Schneestürme auf dem Nordamerikanischen Kontinent, die mit starken Temperatureinbrüchen einhergehen.
Bora: lokales besonders im Winter stark ausgeprägtes Windphänomen. Trockener, kalter Fallwind an der Küste von Istrien und Dalmatien in Zusammenhang mit einem Hochdruckgebiet über dem Balkan und einem Tief südlich der Alpen.
Böe: kurzer, heftiger Windstoß verbunden mit einer Änderung der Windrichtung.
Brise: Wind mittlerer Stärke.
Donner: Begleiterscheinung bei der Entladung eines Blitzes. Die enorme Erhöhung der Lufttemperatur während des Entladungsvorganges sorgt für deren explosionsartige Ausbreitung, die als lauter Knall wahrgenommen wird.
Dunst: Trübung der Atmosphäre durch kondensiertes Wasser oder Schwebepartikel mit Sichtweiten zwischen 1 und 8 Kilometern.
Eis
Blitzeis
Eisregen
Eisnebel
Glatteis
El-Niño: circa alle 2-8 Jahre zur Weihnachtszeit auftretenden, natürliche Anomalie in den Strömungen des Pazifiks, die zur teils starken Erwärmung des Oberflächenwassers vor Peru führt und Auswirkung auf das Wettermuster in ¾ der Weltregionen hat. Das Gegenphänomen, die Abkühlung des Oberflächenwassers im östlichen Pazifik, bezeichnet man als La-Niña.
Feinstaub: Der Begriff bezeichnet die Gesamtheit aller in der Luft enthaltenen Schwebeteilchen, die in die Lunge des Menschen eindringen können und so zu erheblichen Gesundheitsschäden führen können. Die Feinstaub-Belastung wird mit Aktivgeräten gemessen und nach dem PM-Standard bewertet. Aufgrund der Witterungsbedingungen kommt es in der Regel vor allem in den Wintermonaten zu einem Anstieg der Feinstaubwerte.
Föhn: warmer, trockener, absteigender Wind, der bei der Überströmung von Gebirgen auf der dem Wind abgewandten Seite (Lee) des Berges entsteht. Geht mit dem Anstieg der Lufttemperatur und Auflösung der Wolken einher.
Frost: Sinkt die Temperatur unter 0°C, den Gefrierpunkt des Wassers, spricht man von Frost.
Gewitter: elektrische (Blitz) und akustische (Donner) Entladung in der Atmosphäre in Verbindung mit verstärkter Wolkenbildung. Verursacht werden Gewitter sommers wie winters durch die instabile Schichtung der Luftmassen, Auslöser ist im Sommer meist die Sonneneinstrahlung, im Winter eine eher hohe Oberflächentemperatur von Gewässern. Regen, Graupel, Hagel, Schnee und starke Böen sind die Begleiterscheinungen.
Graupel: fester, meist runder Niederschlag mit einem Durchmesser von 1 bis 5 mm, bestehend aus verschmolzenem Schnee oder Regen.
Hagel: fester, schnell wachsender Niederschlag, bestehend aus unterkühltem Wasser, welches in den unteren Schichten von Gewitterwolken unter Einwirkung heftiger Aufwinde zu Eis kristallisiert. Die Körner erreichen eine Größe von ca. 5 mm bis zu 100 mm.
Hoch
Hochdruck
Hochdruckgebiet
Hurrikan: Bezeichnung eines tropischen Wirbelsturmes mit Orkanstärke (118 km/h) im Nordatlantik und Nord-Ost-Pazifik sowie den angrenzenden Ländern. Hautvorkommen zwischen Juni und November. Aufgrund der unterschiedlichen Verbreitungsgebiete ergibt sich durchschnittlich eine etwas geringere Ausdehnung und Geschwindigkeit als beim Taifun.
Kaltfront: Grenze zwischen Luftmassen hinter der kalte Luft liegt. Diese schiebt sich keilförmig unter die auftreffende Warmluft. Die Folgen sind starke Quellbewölkung, Schauer und Gewitter.
Klareis: glatte, durchsichtige und stark haftende Eisablagerung aus langsam gefrierendem Nebel bei Temperaturen zwischen 0° und -3°C.
Klima: ist die Zusammenfassung aller möglichen Wettererscheinungen eines bestimmten Gebietes über einen repräsentativen Zeitraum von mindestens 30 Jahren (Normalperiode) einschließlich der zeitlichen Aufeinanderfolge der einzelnen Phänomene sowie deren Schwankung in Abhängigkeit von der Tages- oder Jahreszeit.
Klimazonen: Einteilung der Erde in große Gebiete, die ähnliche Wettererscheinungen aufweisen. Man unterscheidet dabei:
Mistral: lokales Windphänomen des Rhonetals, verursacht durch ein nach Osten verschobenes Hoch über den Azoren und ein Tiefdruckgebiet über dem Golf von Genua. Der Mistral ist ein kalter, böiger Fallwind, der Geschwindigkeiten bis zu 135 km/h erreichen kann.
Mondfinsternis: stehen Sonne, Erde und (Voll-)Mond in dieser Reihenfolge auf einer Linie, so wird der Mond durch den Schatten der Erde verdunkelt. Dabei kommt es zur totalen oder partiellen Mondfinsternis, häufig auch zu wenig auffälligen Halbschattenfinsternissen, die von jedem Standort der Nachtseite aus zu sehen sind.
Nebel: kondensierter Wasserdampf, der für eine Verringerung der Sichtweite auf unter 1 Kilometer sorgt. Je nach Entstehungsart unterscheidet man Abkühlungsnebel, Verdunstungsnebel und Mischungsnebel.
Bekannte Nebelarten sind:
Ora: Lokales Windphänomen im Tal der Etsch in Oberitalien. Es handelt sich um einen von Süden her wehenden Talwind, der durch die unterschiedliche Erwärmung der Luftmassen über dem Gebirge und den Ebenen verursacht wird. Das Absinken des Luftdruckes über dem Gebirge führt zu einem im Tagesverlauf stärker werdenden Luftstrom aus den Ebenen.
Orkan: Vornehmlich in der kalten Jahreszeit und in den Bergen auftretendes Windphänomen, welches durch starke Gegensätze der Temperaturen zweier aufeinandertreffender Luftmassen hervorgerufen wird. Man spricht von einem Orkan, wenn der Wind über dem Festland für eine Dauer von mehr als 10 Minuten mit einer Geschwindigkeit von mindestens 118 km/h weht.
Ozon
Raueis: körnige, sehr fest haftende Eisablagerung, die bei starkem Wind und Temperaturen zwischen -2° und -10°C durch rasches Anfrieren von Nebel entsteht.
Raureif: dünne, schwach haftende Nebelfrostablagerung, der bei einer Luftfeuchtigkeit von mind. 90%, leichtem Wind und Temperaturen um -8°C entsteht.
Regen
Regenbogen: optische Erscheinung in der Atmosphäre, welche als Spektralfarbenlichtband in Bogenform erscheint, wenn sich die Sonnenstrahlen in den kugelförmigen Tropfen einer Regenwolke spiegeln und brechen. Auftreten in Mitteleuropa hauptsächlich am späten Nachmittag, wenn nach einem Wärmegewitter die Strahlen der Sonne auf das abziehende Tiefdruckgebiet treffen.
Reif
Schnee
Schwüle: bezeichnet die Kombination aus hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit. Im Allgemeinen wird in Mitteleuropa eine Luftfeuchtigkeit von 80% bei 20° C, von 65% bei 25°C und von 45% bei 30° als beeinträchtigend für den Menschen empfunden. Dieses Empfinden ist jedoch von Mensch zu Mensch verschieden.
Scirocco: aus Süd oder südöstlicher Richtung wehender, heißer Wüstenwind von der Sahara in Richtung Mittelmeer. Verursacht durch starke Temperaturunterschiede zwischen nordafrikanischen Tiefdruckgebieten und trockener, heißer Sahara-Luft.
Smog
Sonnenfinsternis: stehen Sonne, Mond und Erde in dieser Reihenfolge auf einer Linie, so wird die Erde durch den Schatten des Mondes verdunkelt. Man unterscheidet – in Abhängigkeit vom elliptischen Verlauf der Umlaufbahnen - die totale, die ringförmige, die ringförmig-totale und die partielle Sonnenfinsternis. Eine Sonnenfinsternis kann nur von dem bestimmten Teil der Erdoberfläche aus gesehen werden, der genau in diesem Moment im Schatten des Mondes liegt.
Sturm
Tau
Taifun: Bezeichnung eines tropischen Wirbelsturmes mit Orkanstärke (118 km/h) im Nordwestpazifik und den angrenzenden Ländern.
Tief
Tiefdruck
Tiefdruckgebiet
Tornado: auch Großtrombe oder Twister (engl.), rotierende Luftsäule mit Kontakt zum Boden, verursacht durch starke Temperaturgegensätze. Durch das Ansteigen der Luft, die dabei entstehende Kondensationswärme und die Zunahme der Geschwindigkeiten bildet sich ein Aufwindschlauch, Durchmesser bis zu einem Kilometer und Geschwindigkeiten von mehreren hundert km/h erreichen kann. Hauptverbreitungsgebiet ist der Mittlere Westen der USA.
Wasserhose: Tornado über Wasser.
Warmfront: Grenze zwischen Luftmassen hinter der warme Luft liegt. Der Aufstieg der wärmeren Luft über die kühlere bewirkt das Entstehen einer Aufgleitbewölkung mit langandauernden Niederschlägen.
Wetter: Der Begriff bezeichnet die Erscheinungen in der erdoberflächennahen Atmosphäre über einen Zeitrahmen von einigen Stunden bis zu mehreren Wochen.
Wetterscheide: Landschaftsgebiet, welches sich verschiedene Wetterereignisse voneinander abgrenzt. Ein Beispiel ist das Gebirge. Während sich auf der dem Wind zugewandten Seite (Luv) des Berges Wolken bilden, lösen sich diese durch Absinkvorgänge und Erwärmung auf der dem Wind abgewandten Seite (Lee) wieder auf.
Wind: stärkere Luftbewegung, verursacht durch den unterschiedlichen Luftdruck verschiedener Luftmassen. Generell bewegt sich der Luftstrom vom Hochdruckgebiet zum Tiefdruckgebiet. Je nach Stärke wird der Wind mit Hilfe der Beaufort-Skala eingeteilt: Wind der Stärke 2-5 bezeichnet man dabei als Brise, Winde der Stärke 6-8 als stürmischen Wind, Winde der Stärke 9-11 als Sturm und jene ab einer Stärke von 12 als Orkan.
Windhose: Tornado über Land.
Wirbelsturm: Luftwirbel mit vertikaler Drehachse. Je nach Entstehungsgebiet und Struktur werden tropische Wirbelstürme, Tornados und Tiefdruckgebiete unterschieden.
Witterung: Wettererscheinungen über einen zeitlichen Rahmen von einigen Tagen bis zu einer Woche.
Wolken
Zyklon: ein im Uhrzeigersinn rotierender, tropischer Wirbelsturm der Südhalbkugel. Bezeichnung wird verwendet für Stürme der Entstehungsgebiete im Indischen Ozean und dem Süd-West-Pazifik.
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